Der Strukturwandel in der Lausitz ist mehr als ein wirtschaftlicher Umbau – er verändert auch das ökologische Fundament der Region. Eine der wichtigsten, aber oft übersehenen Fragen in diesem Prozess ist die Zukunft des Wassers – insbesondere des Trinkwassers. Über Jahrzehnte wurde der Wasserhaushalt durch den Braunkohlebergbau tiefgreifend verändert: Grundwasserabsenkung, Sulfatbelastung durch Grubenwässer und großflächige Veränderungen in Böden, Fließgewässern und Landschaftsstrukturen prägen bis heute das Lausitzer Wassersystem.
Mit dem Ausstieg aus der Kohleförderung stellt sich nun eine neue Herausforderung: Wie lässt sich ein tragfähiges, nachhaltiges Wassermanagement entwickeln, das sowohl der natürlichen Regeneration als auch der Versorgungssicherheit dient? Was bedeutet „Wasserqualität“ heute – und was morgen?
Am Mittwoch, den 22. Oktober 2025, ab 18 Uhr in der Hafenstube Telux in Weißwasser lädt die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) im Rahmen ihres nächsten Revierstammtisches dazu ein, gemeinsam zum Thema "Wasser im Wandel und als Gemeinschaftsaufgabe – Trinkwassermanagement in der Lausitz" zu diskutieren. Erleben Sie eine exklusive Talkrunde mit hochkarätigen Gästen, die neue Perspektiven eröffnen und echte Veränderungen anstoßen wollen. Persönlich. Nahbar. Engagiert.
Unsere Podiumsgäste des Abends: Staatsministerin Regina Kraushaar vom Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL), Dr. Regina Heinecke-Schmitt vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL), Landrat des Landkreises Görlitz Dr. Stephan Meyer, Katja Dietrich, Oberbürgermeisterin der Stadt Weißwasser, Prof. Dr. Christoph Neukum, Fachbereich Forschungs- und Entwicklungszentrum Bergbaufolgen (FEZB) der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), sowie Heinz Kolb von der Landesdirektion Sachsen.
Anmeldungen sind über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen möglich:https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/sas/beteiligung/themen/1057666


