Das Ressentiment ist laut Duden eine auf Vorurteilen, einem Gefühl der Unterlegenheit, Neid oder ähnlichem beruhende, gefühlsmäßige Abneigung. Sie ist oftmals unbewusst. Das Ressentiment liegt an den Grenzen der politischen Philosophie und der Psychoanalyse. Was bedeutet dieses Gefühl für die Demokratie? Gesamtgesellschaftlich betrachtet nimmt es zu: Menschen suchen Sündenböcke - für ihre eigene Untätigkeit oder ihre Gewalt gegenüber Migranten, Sozialhilfeempfängern und Staatsdienern. Der Vortrag beschäftigt sich sowohl mit Aussagen der Philosophen Fleury, Nietzsche, Scheler aber auch Sigmund Freuds zu den Ursachen und Auswirkungen des Ressentiments für Mensch und Gesellschaft und stellt die Frage, ob eine Heilung nur individuell oder kollektiv in der Gesellschaft möglich ist. Interessenten ohne Vorkenntnisse sind wie immer willkommen, eine vorherige Anmeldung bis 06.10.2025 ist nötig. Entgelt: 18:00 Euro.


