Lesung und Gespräch mit einer Zeitzeugin und dem Buchautor Geralf Pochop über Widerständigkeit in der DDR
Moderation: Jakob "Schrammel" Geisler
„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR"
23 Frauen berichten in Interviews, Tagebüchern und eigenen Texten über ihre Erfahrungen mit Repression, Haft und Jugendwerkhöfen – und über die bis heute spürbaren Folgen. Nur drei von ihnen wurden rehabilitiert, viele warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts. Pochop hat seine damaligen Weggefährtinnen ermutigt, sich mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit zu wagen.
Weitere Informationen zum Autor und zur Zeitzeugin Kim auf der VHS-Veranstaltungsseite.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Hafenstube/Telux statt. Kostenlos.


