Die LAUSITZRUNDE hat am 24.02.2026 einen Brandbrief veröffentlicht und darin grundsätzliche Zweifel an der Verlässlichkeit der Zusagen des Bundes gegenüber den Lausitzer Kommunen formuliert. Aus Sicht des kommunalen Bündnisses mehren sich seit Wochen die Anzeichen, dass der Strukturwandel in der Region ins Stocken gerät.
Vor diesem Hintergrund bewertet die Lausitzrunde auch die Entscheidung des von der CDU geführten Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, auf den Neubau des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Weißwasser zu verzichten, als schweren Rückschlag. Das Bündnis fordert das Ministerium auf, die Entscheidung zu überdenken und gegenüber der Stadt Wort zu halten. Weißwasser und die Region bräuchten endlich verlässliche Perspektiven, auf denen aufgebaut werden könne.
Zugleich betont die Lausitzrunde ihre Bereitschaft, Gespräche aufzunehmen. Gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern möchte man offene Fragen mit dem Bundeswirtschaftsministerium erörtern und mögliche Lösungen entwickeln.
In einem Artikel der Lausitzer Rundschau vom 24.02.2026 machte Landrat Dr. Stephan Meyer deutlich, wie wichtig der BAFA-Standort für Weißwasser und die Region ist: „Für die Lausitz ist der Bafa-Standort in Weißwasser von zentraler Bedeutung als qualifizierter Arbeitgeber, als sichtbares Zeichen für die Verlässlichkeit staatlicher Zusagen und als zentraler Baustein für das Gelingen des Strukturwandels“, so Meyer. „Mit dem Rückgang der besetzten Stellen und der Absage des Neubaus ist bereits Vertrauen verloren gegangen. Jetzt braucht es eine klare politische Entscheidung für den Standort.“
Die vollständige Pressemitteilung mit dem Brandbrief der Lausitzrunde ist im Bereich „Downloads“ (oben rechts) abrufbar.


