„Jugend denkt mit“ - Jugendbeteiligung im Landkreis Görlitz - Ostritz 11. und 12. Dezember

13.12.2015 DruckversionPDF

Zwei interessante Tage lang kamen junge Menschen mit Erwachsenen zusammen, welche sich gemeinsam über eine intensivere Jugendbeteiligung im Landkreis austauschten. Die beiden Schirmherren der Veranstaltungen waren die Oberbürgermeister von Zittau - Thomas Zenker und Weißwasser/O.L. - Torsten Pötzsch. Ein sehr guter Erfahrungsaustausch, welcher nicht der letzte sein wird, da waren sich alle einig. Neue Kontakte wurden untereinander aufgebaut und damit die Grundlage für bessere Vernetzungen der Jugendlichen gelegt.

Das Plakat zur Veranstaltung

Jugend denk mit - Ostritz 2015
Die Jugendlichen im Gespräch mit Rica Wittig vom Landkreis Görlitz  und untereinander

Jugend denk mit - Ostritz 2015
Guter Gedankenaustausch nach dem Abendessen am Freitag

Jugend denk mit - Ostritz 2015Jugend denk mit - Ostritz 2015Jugend denk mit - Ostritz 2015Jugend denk mit - Ostritz 2015
Ein Gruppenfoto musste sein

Jugend denk mit - Ostritz 2015
Die jüngsten in der Runde mit 13 Jahren brachten sich ebenfalls gut ein

Jugend denk mit - Ostritz 2015
Erfahrungen aus Görlitz von Anne

Jugend denk mit - Ostritz 2015
Die Schilderung der Situation in Ebersbach und die eigenen persönlichen Erfahrungen

Jugend denk mit - Ostritz 2015
Oberbürgermeister Thoms Zenker immer wieder am nachfragen, was den Jugendlichen speziell in Zittau wichtig ist

Jugend denk mit - Ostritz 2015
Patrick Weißig von der Hillerschen Villa in Zittau als Moderator

Jugend denk mit - Ostritz 2015
Rico Riedel vom Landesjugendring Sachsen erklärte verschiedene Formen der Jugendbeteiligung

Jugend denk mit - Ostritz 2015Jugend denk mit - Ostritz 2015Jugend denk mit - Ostritz 2015
In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden dann Praxisbeispiele aufgezeigt - hier Vorstellung der Arbeitsgruppe A-Team Görlitz durch Daniel Sauer vom Second Attempt e.V.

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In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden dann Praxisbeispiele aufgezeigt - hier Vorstellung der Arbeitsgruppe Ratio BZ durch Christoph Semper vom Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit

Jugend denk mit - Ostritz 2015Jugend denk mit - Ostritz 2015
Das Projekt Scaterpark in Niesky in kleiner Grupee durch Jens Zschernig vom Jugendring Oberlausitz vorgestellt und diskutiert


Das Projekt Ratio BZ wird in kleiner Gruppe den Jugendlichen näher gebracht

Text und Fotos: Torsten Pötzsch, außer Gruppenbild (Mitarbeiter IBZ St. Marienthal)


Pressemitteilung: „Jugend denkt mit“ – Jugendbeteiligung im Landkreis Görlitz

„Mich interessiert einfach, wo und wie andere Jugendliche aktiv sind und für was sie sich einbringen“, so fasste Erik-Holm Langhof sein Interesse an der Veranstaltung zusammen.

Am 11./12. Dezember trafen sich im IBZ St. Marienthal junge engagierte Menschen mit Vertretern aus Politik und Praxis zum Thema „Jugendbeteiligung“. Schirmherren der Veranstaltung waren die Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Weißwasser/O.L.) und Thomas Zenker (Zittau).

„Die Einbeziehung von jungen Menschen in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse ist uns ein großes Anliegen“, erklärt Torsten Pötzsch. Ob in Vereinen, Schulen, städtischen oder kulturellen Einrichtungen und Gremien – Möglichkeiten der Beteiligung sind vorhanden, sie müssen jedoch wahrgenommen werden. „Deshalb ist ein Dialog auf Augenhöhe notwendig, um junge engagierte Menschen und Erwachsene auf einen gemeinsamen Weg zu bringen.“, so Thomas Zenker.

Diese zweitägige Veranstaltung war ein erster Schritt, dies zu tun. Neben gegenseitigen Erfahrungsaustauschen wurde vor allem in Praxisberichten von erfolgreichen Jugendbeteiligungsprojekten berichtet. Themen waren u.a. der entstandene Skaterpark in Niesky, die Jugendinitiative A-Team aus Görlitz und die Demokratie- und Beteiligungswerkstatt RATiO aus dem Landkreis Bautzen. 

Hintergrund der Veranstaltung ist der ab 2016 eingerichtete Jugendprojektefond des Landkreises Görlitz, welcher das Ziel verfolgt, das Engagement von jungen Menschen zu unterstützen. Der Fond ist Teil der „Partnerschaften für Demokratie“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Am Ende der Veranstaltung verständigten sich alle Beteiligten auf ein gemeinsames großes Treffen engagierte junger Menschen, welches sie selbst organisieren wollen. Inhalt dabei soll nicht nur ein Erfahrungsaustausch sein, sondern auch verschiedene Workshopangebote zur Weiterbildung der Engagierten. Die Veranstaltung ist für den April/Mai 2016 geplant.

Um diesen Prozess erfolgreich zu gestalten sind auch weiterhin junge interessierte und engagierte Menschen aufgerufen, sich einzubringen und werden entsprechend eingeladen.

 

SÄCHSISCHE ZEITUNG, 14.12.2015

Kreis beteiligt Jugend an Projekten

Junge Menschen dürfen ab 2016 das Geld mit verteilen. Zuvor treffen sie sich in Marienthal

Von Thomas Christmann

Marienthal. Die Jugend im Landkreis soll künftig in Projekte einbezogen werden, die sie betreffen. Deshalb laden die Netzwerkstatt der Hillerschen Villa sowie das Kinder- und Jugendhaus Villa in Zittau mit dem Landratsamt Görlitz engagierte Leute zwischen zwölf und 18 Jahren am Freitag und Sonnabend nach Marienthal ein.

Unter dem Thema „Jugend denkt mit“ sollen Mädchen und Jungen gefunden werden, die ab 2016 über Projekte mitentscheiden sollen. Das teilt Rica Wittig vom Landratsamt mit. Über das Programm „Partnerschaften für Demokratie“ können die jungen Leute auf einen Fond zurückgreifen, woraus das Geld fließt.

Die Veranstaltung in Marienthal soll aber kein Fachforum sein, sondern praktische Workshops für Jugendliche bereithalten. „Wir möchten jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Meinung und ihre Vorstellungen kundzutun“, erklärt Mitorganisatorin Kristin Hitziger vom Kinder- und Jugendhaus Villa. Geplant sind auch Workshops zu Themen wie Kritikfähigkeit, Körpersprache und Kommunikation. Zudem werden drei erfolgreiche Praxisprojekte präsentiert.

Schirmherren sind Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker (ZKM) und sein Weißwasseraner Amtskollege Torsten Pötzsch (Klartext). „Wir brauchen mehr Jugendliche, die sich für ihre Interessen engagieren“, sagt Zenker. Dafür müssten diese aber wissen, wie und wo sie sich einbringen könnten.

Darüber hinaus werde in Zittau gerade mit allen Trägern der Jugendarbeit, Vereinen und Klubs darüber verhandelt, in welcher Form die Jugend in der städtischen Politik mitmischen könne. Beide OB sind sich aber auch einig, dass gleichermaßen Senioren regionale Interessenvertretungen bekommen. Es sei besser, wenn sich Menschen für ihre Ziele einsetzen würden, so Pötzsch. „Sonst entscheiden wir mit unseren Stadträten, was wir für gut halten, haben aber die Betroffenen vielleicht gar nicht gefragt“, sagt er.

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