Polnische Nationalmannschaft zum Trainingslager und Testspiel in der Eisarena Weißwasser

26.08.2015 DruckversionPDF

Kleine Überraschung heute für die polnische Eishockeynationalmannschaft. Am Vormittag schaute der Weißwasseraner Oberbürgermeister beim Training vorbei. Im Gepäck hatte Torsten Pötzsch auch ein kleines Willkommensgeschenk für den polnischen Nationaltrainer Jacek Plachta. Seine Mannschaft ist seit Montag in Weißwasser und trainiert zwei Mal täglich auf dem Eis.
Der Besuch der Nationalmannschaft kam durch die Freundschaft zwischen Füchse-Sportdirektor Ralf Hantschke und Jacek Plachta zustande, die beide früher zusammen in Landshut gespielt haben.

Die Trainingsbedingungen hier wurden durch Trainer Jacek Plachta sehr gelobt. Es ist alles da, was man braucht und die Gastfreunschaft sei sehr herzlich.

Wer sich das Training der Polen anschauen möchte, ist herzlich eingeladen. Die genauen Zeiten, sind im Belegungsplan zu finden. Am Freitag spielt das Nationalteam aus dem Nachbarland in Crimmitschau, am Samstag dann in Weißwasser (Bully ist um 19.30 Uhr). Ab 18 Uhr stellen die Füchse zudem das neue Team vor.

Die Karten für das "Länderspiel" kosten für Erwachsene zwischen acht und 13 Euro.



Text: Andreas Friebel und Torsten Pötzsch
Fotos: Andreas Friebel (1) und Torsten Pötzsch

 

LAUSITZER RUNDSCHAU 27.098.2015

Gäste aus Polen loben den Fuchsbau
Nationalmannschaft trainiert für Samstag-Spiel / Adam Domogalla an alter Wirkungsstätte


Weißwasser Seit Dienstag bereitet sich die polnische Eishockey-Nationalmannschaft auf das Samstag-Spiel gegen die Lausitzer Füchse vor. "Optimale Bedingungen" finde man in der Eishalle vor, so der Trainer. Ein Spieler freut sich besonders über die Tage in Weißwasser.


Der ehemalige Füchse-Spieler Adam Domogalla ist mit der Nationalmannschaft nach Weißwasser zurückgekehrt. Foto: Preikschat

Adam Domogalla lässt sich das nicht nehmen. Statt im Mannschaftsbus mitzufahren, geht der junge Pole die Strecke vom Hotel Kristall zum Fuchsbau lieber zu Fuß. Einige Mitspieler begleiten ihn auf dem Spaziergang. Denen zeige er dann, was man unterwegs so von Weißwasser sieht. Den Wasserturm zum Beispiel oder den Wohnblock "Blauer Engel", in dem der ehemalige Füchse-Spieler im ersten Stock gewohnt hat.

Adam Domogalla erzählt das kurz vor einer der Trainingseinheiten der polnischen Eishockey-Nationalmannschaft am Dienstagvormittag. Es sei "ein gutes Gefühl" wieder in Weißwasser zu sein. Die zwei Jahre hier habe er in guter Erinnerung.

Zu verdanken haben Domogalla und seine Mitspieler den Weißwasser-Aufenthalt der guten Beziehung zwischen Nationaltrainer Jacek Plachta und Füchse-Sportdirektor Ralf Hantschke. Beide haben in ihrer aktiven Zeit gemeinsam in Landshut gespielt und hatten nun die Idee für die Trainingswoche, erklärt Füchse-Sprecher Andreas Friebel.

Es sei durchaus eine "Auszeichnung" für die Eissportarena und auch für die Stadt Weißwasser, wenn hier eine Eishockey-Nationalmannschaft trainiert, so Friebel weiter. Zuvor hatten schon die deutsche und die französische Nationalmannschaft im Fuchsbau gespielt. Das zeige doch, dass die Sportstätte höchsten internationalen Standards genüge.

Nationaltrainer Jacek Plachta bestätigt: "Wir finden hier optimale Bedingungen vor." Es sei alles da, was gebraucht wird, bis hin zum Kraftraum. Das Eis sei von guter Qualität. Auch die Unterbringung im Hotel Kristall, wo die Spieler Doppelzimmer bezogen haben, sei bestens. "Es gefällt uns wirklich sehr gut in Weißwasser", so Jacek Plachta.

Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext), der den Trainer am Dienstag begrüßte, hörte das Lob gern. Plachta fragte nach, warum die Stadt die alte Halle nicht behalten hat und ob die neue Eissportarena wirklich genau dort steht, wo sich früher das Freiluft-Stadion befand. Zu DDR-Zeiten, erzählte Plachta, habe er als polnischer Nationalspieler regelmäßig in Weißwasser gespielt. Das Internat, in dem die Spieler damals untergebracht waren, sei heute allerdings Sitz der Wohnungsbaugesellschaft, sagte Pötzsch. Ein Internat für junge Spieler gebe es im Hotel Kristall.

Nach der Anreise am Montag trainiere die Mannschaft noch bis Freitag. Freitag und Samstag folgen dann die Spiele gegen Crimmitschau und die Lausitzer Füchse. Natürlich wolle man gewinnen, so Plachta. Für die Füchse, so Friebel, sei ein starker Testspiel-Gegner, der dem Team auch mal seine Grenzen aufzeigen kann, willkommen.

Für das Spiel am kommenden Samstag um 19.30 Uhr im Fuchsbau gibt es noch Karten für acht Euro (Stehplätze) und 13 Euro (Sitzplätze).

Daniel Preikschat


SÄCHSISCHE ZEITUNG 27.08.2015

Eiskaltes Hallo

Die polnische A-Nationalmannschaft im Eishockey ist zu Gast in Weißwasser. Ein Testspiel gegen die Füchse gibt´s auch.


Mit dabei beim Vorbereitungstraining ist auch Nationalspieler Adam Domogalla (links). Er spielte bis zur vorigen Saison noch bei den Füchsen. Trainer der polnischen Nationalmannschaft ist Jacek Plachta. © André Schulze

Heute Vormittag begrüßte Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch den Trainer der polnischen Nationalmannschaft, Jacek Plachta, und überreichte ein Willkommenspaket. Die Mannschaft trainiert seit Dienstag in der Eisarena. Am Freitag bestreitet sie in Crimmitschau zunächst ein Spiel gegen die Eispiraten bevor es am Sonnabend in Weißwasser gegen die Lausitzer Füchse geht.


Am heutigen Mittwoch hat Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch die Mannschaft mit ihrem Trainer Jacek Plachta begrüßt.
© André Schulze

 

SÄCHSISCHE ZEITUNG 28.08.2015

Die Kassenfüller

Die Eishockey-Nationalmannschaften entdecken die Eisarena Weißwasser als Turnier- und Trainingsstätte. „Die Bedingungen sind optimal“, sagt der polnische Nationaltrainer, Jacek Plachta.

Von Thomas Staudt


Stürmer Adam Domogalla (l.) und Trainer Jacek Plachta halten die Trainingsbedingungen in der Eisarena Weißwasser für optimal. Der Deal für das Trainingslager der polnischen Nationalmannschaft lief über den Sportdirektor der Lausitzer Füchse, Ralf Hantschke. Er und Plachta standen vor Jahren zusammen in Landshut auf dem Eis. © andré schulze

Zuerst kamen die Deutschen, dann die Franzosen, nun sind es die Polen: Die Eishockey-Nationalmannschaften entdecken die Eisarena Weißwasser als Turnier- und Trainingsstätte. „Die Bedingungen sind optimal“, sagt der polnische Nationaltrainer, Jacek Plachta, der sein junges Team derzeit auf die Olympiaqualifikation und die WM einschwört. Die Halle sei weder zu groß noch zu klein und biete alle Möglichkeiten. Zudem sei Weißwasser von Kattowitz aus, wo die meisten Spieler leben, gut erreichbar. In Weißwasser profitieren viele von dem Trainingslager. Nicht nur im Hinblick aufs Prestige, sondern auch finanziell.

Die Halle: Ausgebuchte Eiszeiten findet Marco Ackermann richtig gut

Die polnische Nationalmannschaft hat acht Stunden Eiszeit an drei Tagen gebucht. Bis 15 Uhr sind dafür laut aktueller Gebührenordnung 105 Euro pro Stunde, danach 125 Euro fällig – überschlagen also insgesamt rund 900 Euro. Für Objektleiter Marco Ackermann sind das zusätzliche Einnahmen. Denn die Lausitzer Füchse, die das Eis sonst nutzen, haben sich zu Vorbereitungsspielen nach Tschechien verabschiedet. Das Geld landet auf dem Konto der Stadt, die zu Jahresbeginn die Hallenbetreibung vom ESW übernommen hat.

Das Hotel: Gemütlicher ist’s im Doppelzimmer

Die Kosten für die Übernachtung im Hotel Kristall schätzt Trainer Plachta auf rund 80 Euro pro Doppelzimmer und Nacht. Das macht bei einer Stärke der Reisegruppe von 30 Teilnehmern (24 Spieler, sechs Betreuer) für drei Übernachtungen überschlagen 3 600 Euro. Am Freitag übernachtet das Team in Crimmitschau. Am Sonnabend nach dem Spiel gegen die Lausitzer Füchse in der Eisarena Weißwasser steigen die Spieler schon wieder in den Bus zurück nach Polen. Wie viel für den Ausflug nach Deutschland insgesamt einkalkuliert ist, kann Jacek Plachta nur schätzen: „Vielleicht 10 000 Euro?“

Das Essen: Vollwertkost heißt vor allem Fleisch – und das ist nicht billig

Eishockeyspieler verlieren pro Spiel drei bis vier Kilogramm an Gewicht. Das meiste davon ist Wasser. Auch wenn sie, wie bei den anstehenden Testspielen, nicht die volle Leistung abrufen, müssen die Spieler ausgewogen essen. „Das bedeutet Fleisch, Gemüse, Kohlenhydrate. Und das dreimal am Tag“, so Christina Piche, Geschäftsführerin im Hotel Kristall. Die Rechnung, die sie nach dem Aufenthalt der polnischen Nationalmannschaft aufmachen wird, soll, verständlicherweise, Betriebsgeheimnis bleiben. „Wir arbeiten gern und eng mit dem Eissport zusammen und vermarkten das Kristall auch als Clubhotel.“ Aber nur wegen des Etiketts kommen die Teams nicht. Deshalb macht das Hotel hin und wieder Zugeständnisse. Und dann lässt sie doch etwas gucken: Zwischen 5 000 und 10  000 Euro, überschlägt sie, wird das polnische Team für Übernachtung und Verpflegung berappen müssen. Wir setzen für das Essen einen Schätzwert an: 3 400 Euro.

Der Treibstoff: Nicht nur wegen billiger Spritpreise ein Nullsummenspiel

Der Mannschaftsbus fährt nicht von allein. Allerdings kamen die Polen mit vollem Tank aus Kattowitz. Der Mannschaftsbus fasst 800 Liter Diesel. Nach Auskunft eines Weißwasseraner Busunternehmers reicht das für 2 000 Kilometer. Damit schafft der Bus die gesamte Strecke (max. 1 300 Kilometer) locker mit einem Tank. Den Ausflug nach Crimmitschau (220 Kilometer), wo die Mannschaft am Freitag gegen die Eispiraten antritt, schon eingerechnet. In Sachen Sprit geht Weißwasser also leer aus.

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