200 Jahre Pückler Park - 200 Obstbäume

19.10.2015 DruckversionPDF

Ein schönes Ereignis fand am Nachmittag des vergangenen Samstages auf der polnischen Seite des Muskauer Parks statt.
100 von geplanten 200 Obstbäumen wurden durch Menschen aus Polen und Deutschland gepflanzt, die die Aktivitäten des Parkes seit vielen Jahren unterstützen.

2015.10.17.-200 Jahre Muskauer Park-200 Baumpatenschaften
Begrüßung und Einführung

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Parkchef auf deutscher Seite Cord Panning

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Unter den Gästen auch Helma Orosz (ehemalige Sächsische Sozialministerin,
ehemalige Oberbürgermeisterin von Dresden und Weißwasser/O.L.


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Schon klein anfangen - jeden Tag ein Apfel erspart den Arztbesuch, wie ein englisches Sprichwort sagt

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Landtagsabgeordneter Lothar Bienst bei der Pflanzung seines Baumes

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Sein Geburtstagstag hatte sich Oberbürgermeister Torsten Pötzsch ausgewählt

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Udo Frenschkowski vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen war auch einer der Baumpaten

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Bundestagsabgeordneter Michael Kretschmer im Gespräch

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Am Ende gab es noch für jeden Baumpaten eine Urkunde mit der genauen Sorte und der Baumnummer

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Fotos: Torsten Pötzsch und Lothar Bienst sowie eine Mitarbeiterin des Muskauer Parks
 

LAUSITZER RUNDSCHAU 19. Oktober 2015

100 Apfelbäume für Pückler-Park

Einzigartige Pflanzaktion am Wochenende / Weitere 100 Bäume sollen folgen

Bad Muskau/Leknica Wenn morgen die Welt unterginge, so sagte einst Reformator Martin Luther, würde er noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen. Ganz so düster will es der Bad Muskauer Parkdirektor Cord Panning allerdings nicht sehen.


Apfelbaumpatin Helma Orosz wird vom Fördervereinsvorsitzenden Michael Kretschmer (MdB/CDU) beim Pflanzen unterstützt. Foto: trt1

Und doch stecke ausgerechnet in Apfelbäumen eine nicht zu unterschätzende Symbolik. Kein Wunder, dass sich an diesem trüben, aber trockenen Oktobertag hunderte Menschen auf dem Gelände der Baumschule im polnischen Teil des Muskauer Parks treffen, um junge Apfelbäumchen zu pflanzen. So wie es Luther bereits vor einem halben Jahrtausend empfahl. Und zwar gleich 100 Stück.

Laut Cord Panning gliedern sich die Gehölze in rund 80 verschiedene Sorten auf. Allein diese ausfindig zu machen und aufzutreiben, sei ein einzigartiges Kunstwerk gewesen. Das entsprechende Pflanzmaterial wurde beschafft und in in Löbau herausgezogen, ehe sie ihre "Jugendzeit" in der Muskauer Baumschule auf deutscher Seite verleben durften. Gepflanzt wurde schließlich auf der anderen Seite der Neiße. Womit die Protagonisten wieder bei der Symbolik wären. "Ein Apfel hat zwei Hälften, also wie unser Muskauer Park", erklärt Mariusz Czuba, Direktor der polnischen Denkmalsbehörde. "Letztendlich ergeben die beiden Hälften ein Ganzes."

100 Baumpaten – 50 aus Deutschland und 50 aus Polen – dürfen die Gehölze in den altehrwürdigen Boden auf dem Gelände der Baumschule im östlichen Parkteil bringen. "Damit ehren wir Menschen, die sich engagiert für unserer grenzüberschreitendes Ensemble einsetzen", erklärt Cord Panning. Dazu gehört auch die frühere Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz. Sie wolle ihr Bäumchen von der Sorte "Goudersteimer" regelmäßig besuchen. "Meine Kinder leben in Bad Muskau. Da gibt es immer einen Grund, vorbeizukommen", so Orosz. Und sie verspricht, in Trockenphasen öfter eine Kanne Wasser mitzubringen. Einen "Schönen von Herrnhut" hat dagegen Jürgen Schönwälder aus Döbern in den Boden gebracht. "Durch meine frühere Tätigkeit als Obstbauer besteht natürlich eine gute Zusammenarbeit mit dem Muskauer Park", lautet die Begründung.

Übrigens sollen in naher Zukunft weitere 100 Obstbäume im Park gepflanzt werden. Und zwar erneut auf der polnischen Seite. "Bei uns ist leider kein Platz", erklärt Panning. Bewerben könne man sich für die Baumpatenschaften indes nicht. "Wir entscheiden, wer pflanzen darf. Diese Leute müssen eine besondere Leistung für den Park vollbracht haben", so Panning weiter.

Die Idee für die originelle Aktion sei, so plaudert der Parkdirektor aus dem Nähkästchen, eines abends in einem Muskauer Hotel entstanden. Im Gespräch mit dem Honorarkonsul für die Schweiz, Georg Schenk, ging es um alte Obstsorten. Dieser habe unbedingt eine Streuobstwiese anlegen wollen. Gesagt, getan: Einige Zeit später konnte das Projekt umgesetzt werden. Schenk ist während der Pflanzaktion selbst anwesend und strahlt über das ganze Gesicht. Eine Träne der Rührung konnte sich Schenk nicht verkneifen.

trt1

 

 

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