Präsentation von Studenten der BTU zum Thema IGA 2027

20.07.2012 DruckversionPDF

Am 17. Juli präsentierten 15 Master-Studenten des Uni-Lehrstuhls für Stadt- und Regionalplanung der BTU Cottbus ihre Ideen und Konzepte dem Vorbereitungskuratorium IGA 2027 sowie Mitgliedern des LERDA e.V. und weiteren Gästen.



 

Sächsische Zeitung
Mittwoch, 18. Juli 2012

Weißwasser hat echte Chancen auf eine IGA 2027

Studenten der Uni Cottbus präsentierten gestern Ideen für die Gartenausstellung. Weißwassers OB und Muskaus Parkchef waren begeistert – bis 2013 entsteht eine Studie.

In Löbau läuft gerade Sachsens Landesgartenschau. So schön soll 2027 aus Weißwasser blühen.
Nach der rund dreistündigen Präsentation klopften gestern alle Beteiligten begeistert auf die Tische im Seminarraum 1 des zentralen Hörsaalgebäudes der Uni Cottbus. „Das sind wirklich gute Ideen und eine prima Grundlage für unsere weitere Arbeit für die IGA 2027 in Weißwasser“, sagte Muskaus Parkleiter und Mitglied des Vorbereitungs-Kuratoriums, Cord Panning, der SZ. „Die Projektvorschläge von 15 Master-Studenten des Uni-Lehrstuhls für Stadt- und Regionalplanung haben eingeschlagen“, schwärmte auch der Weißwasseraner Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext).

Das Stadtoberhaupt kündigte an, dass die studentischen Ideen in die Machbarkeitsstudie für das Großereignis in 15 Jahren einfließen werden. Die Studie soll bis Ende 2013 vorliegen und rund 150000 Euro kosten. Wesentliche Geldgeber werden die Stadt Weißwasser und der Energiekonzern Vattenfall sein. „Auch vom sächsischen Umweltministerium erwarten wir noch eine Finanzspritze“, erklärte Pötzsch.

Bis zur endgültigen Entscheidung der Bundesgartenschau-Gesellschaft für eine Internationale Gartenbauausstellung (IGA) in Weißwasser bleibt also noch ein bisschen Zeit. „Bis dahin können sich die Organisatoren intensiv mit den Ideen der Uni-Studenten beschäftigen“, sagte Projektleiterin Brigitte Scholz der SZ. Bereits heute beschäftigt sich das Vorbereitungs-Kuratorium mit den Vorschlägen. Die angehenden Städte- und Regionalplaner haben in Weißwasser und in dem rund 1200 Quadratkilometer großen künftigen IGA-Gebiet sechs verschiedene Bereiche analysiert. Untersucht wurden die Stadt Weißwasser als künftiges IGA-Zentrum, die Pücklersche Kulturlandschaft, der Tagebau Nochten sowie die bereits kultivierten Flächen mit dem Findlingspark Nochten bis zum Bärwalder See. Auch der Muskauer Faltenbogen vom Brandenburgischen Döbern bis ins polnische Trzebiel waren Ziel der Cottbuser Studenten.

In Weißwasser soll sich die IGA vor allem rund um den Jahnteich, den Tierpark sowie die Südstadt abspielen. Radwege sollen die Landmarken Nochten und Bärwalder See verbinden. Einer der Schwerpunkte für Kultur und Landschaft ist der „Schwere Berg“ mit seinem Aussichtsturm. Alle Formen der Energiegewinnung, unter anderem Kohle, Wind, Solar und nachwachsende Rohstoffe, sollen in Projekten gezeigt werden.

Für den Muskauer Faltenbogen gibt es drei Aktionsräume, außerdem eine Geologie- und eine Altbergbau-Tour rund um den Felixsee bei Döbern. Auch das Reuthener Moor soll wieder für touristische Zwecke erschlossen werden. Der Kromlauer Park spielt bei den Projektideen eine besondere Rolle. „Wir wollen mit unserer Waldeisenbahn punkten“, sagte Panning- Sie ist gegenüber allen IGA- und BUGA-Vorgängern etwas Besonderes, das uns zudem nichts kostet und schon da ist“, erklärte Oberbürgermeister Torsten Pötzsch.

„Die IGA in Weißwasser wird eine BUGA-Plus auf dem Territorium von Sachsen, Brandenburg und Polen“, schwärmte der ehemalige Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung IBA, Rolf Kuhn. An dem Großprojekt sind außer Weißwasser noch zehn Kommunen aus Sachsen mit den Landkreisen Görlitz und Bautzen, der Brandenburger Spree-Neiße-Kreis mit Döbern und Spremberg sowie die polnische Wojewodschaft Lebus mit der Provinz Zary beteiligt.
Von Beowulf Kayser







Fotos: Torsten Pötzsch

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