Kleinstadt macht Leute - Leute machen Kleinstadt

11.07.2016 DruckversionPDF

Kleinstadt macht Leute - Leute machen Kleinstadt
Innovative Anreizsysteme für aktive Mitgestaltung im demografischen Wandel am Beispiel Weißwasser/O.L.
(Projektlaufzeit 01.06.2016 bis 31.05.2019)

Die Große Kreisstadt Weißwasser in der Oberlausitz ist eine der deutschen Kleinstädte, die in den vergangenen 25 Jahren am stärksten schrumpfte und alterte. Die rasanten demografischen Veränderungen stellen die Stadtgesellschaft vor enorme Herausforderungen vor allem in den Bereichen der Daseinsvorsorge sowie der Gewährleistung sogenannter freiwilliger Leistungen der Aufgabengebiete Soziales, Kultur und Sport.

Da die kommunalen Finanzspielräume schwinden, wird die aktive Mitgestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens durch die Bürgerschaft noch unverzichtbarer. Weißwasser steht somit beispielhaft für eine Kommune, die dringend das Potenzial für bürgerschaftliches Engagement gerade bei den Gruppen erschließen muss, die bisher zu wenig einbezogen worden sind:

- Zuziehende, die ihre neuen Perspektiven bislang kaum einbringen

- Jugendliche, die sich möglicherweise auf die Abwanderung vorbereiten

- junge Frauen, die sich in den die Stadt mit steuernden zivilgesellschaftlichen Gruppen zu selten wiederfinden.

Deshalb ist mit wissenschaftlichen Methoden zu ermitteln, welche Bedürfnisse die genannten Teilgruppen tatsächlich haben, welche Hemmnisse es für eine aktive Mitgestaltung aus ihrer Sicht existieren und welche Mechanismen der Aktivierung und Anerkennung geeignet sind, um diese Teilgruppen stärker für zivilgesellschaftliches Engagement zu begeistern und zu gewinnen. Aktuelle Empirische Erhebungen vor Ort werden hierzu unter Einbeziehung der örtlich vorhandenen Expertise belastbare Aussagen liefern.

Darauf aufbauend sind Lösungswege aufzuzeigen, wie die bisher eher passiven Teilgruppen dazu angeregt werden können, ihre Stadt im Sinne der Voice-Strategie (Hirschmann 1970) aktiv mitzugestalten. Schließlich sind Lösungsstrategien zu definieren, die in anderen Kleinstädten mit ähnlichen Problemlagen zur Anwendung kommen können.

Die Projektkoordination in diesem geförderten Forschungsprojekt übernimmt der Stadtverein Weißwasser e.V. in Person von Herrn Frank Schwarzkopf* (Vorsitzender).

Als weitere Projektpartner fungieren die Großen Kreisstadt Weißwasser/O.L. in Person von Herrn Torsten Pötzsch (Oberbürgermeister) sowie das Leibnitz-Institut für Länderkunde e.V. in Person von Herrn Dr. Robert Nadler (Projektleiter) nebst weitere Mitarbeiter.

Das Verbundvorhaben wird mit 448.000 Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA), Fördermaßnahme Kommunen innovativ, unter dem Förderkennzeichen 033L168A-C gefördert.

Projektträger für die Fördermaßnahme ist der Projektträger Jülich im Auftrag des BMBF.

Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt beim Autor.*

 

 

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